Ayla Uluçam überzeugt beim Bundesfinale des Vorlesewettbewerbs 2025

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Der jährlich stattfindende Vorlesewettbewerb, der 1959 von Erich Kästner mitinitiiert wurde, zählt zu den größten schulischen Wettbewerben in Deutschland. Organisiert wird er von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Jedes Jahr nehmen etwa 600.000 Schüler*innen der sechsten Klassen aus rund 7.000 Schulen daran teil.

Laut dem Veranstalter ist Ziel des Wettbewerbs, die Freude am Lesen in die Öffentlichkeit zu tragen, die Lesefähigkeiten von Kindern zu verbessern und ihnen dadurch zu helfen, ihren Blick zu erweitern, gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen und Offenheit für neue Perspektiven zu entwickeln.

Dieses Jahr fand in Berlin das 66. des Wettbewerbs statt. Ayla Uluçam (12) vom Eckener-Gymnasium in Berlin konnte bei der großen Finalrunde am 25. Juni mit einem eindrucksvoll vorgetragenen Auszug aus dem Buch „Game of Noctis – Spiel um dein Leben“ von Deva Fagan (Carlsen Verlag) überzeugen.

Warum Vorlesen wichtig ist

Lautes Lesen leistet einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der Lesefähigkeit. Wer liest, versteht und Verständnis ist die Grundlage für Bildung. Im Zentrum des Wettbewerbs stehen Freude am Lesen und die Motivation, sich mit Literatur auseinanderzusetzen. Alle Sechstklässler*innen bekommen die Chance, ihre Lieblingsgeschichte vorzustellen und neue Bücher kennenzulernen. Der Wettbewerb startet im Oktober an den Schulen und verläuft über mehrere regionale und länderweite Etappen bis zum Bundesfinale im Juni.

Preis für die Bundessiegerin

Die Gewinner erhalten als Preis ein Bücherscheck sowie ein Wanderpokal, eine exklusive Lesung eines oder einer Wunschautor:in an der eigenen Schule, ein umfangreiches Buchpaket zur Erweiterung der Schulbibliothek und eine Einladung zur Mitwirkung in der Bundesjury im nächsten Jahr.

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