Innenministerium meldet landesweite Festnahmen mutmaßlicher IS-Anhänger

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Nach einem Anti-Terror-Einsatz gegen die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) in der westtürkischen Provinz Yalova, der am Vortag in bewaffnete Auseinandersetzungen mündete und bei dem drei Polizisten ums Leben kamen, sind am Dienstag in 21 Provinzen der Türkei insgesamt 357 mutmaßliche IS-Anhänger festgenommen worden. Dies teilte Innenminister Ali Yerlikaya mit.

Nach Angaben Yerlikayas erfolgten die Einsätze unter der Koordination der Generalstaatsanwaltschaften, der Abteilung für Terrorismusbekämpfung (TEM) der Generaldirektion für Sicherheit sowie der Geheimdienstabteilung. Durchgeführt wurden die Operationen von den jeweiligen Provinzpolizeidirektionen.

Bereits am Vortag waren in 15 Provinzen an 108 verschiedenen Adressen IS-Operationen durchgeführt worden. In Yalova kam es dabei zu einem Schusswechsel zwischen einer Gruppe von IS-Militanten und der Polizei. Innenminister Yerlikaya hatte erklärt, dass bei den Auseinandersetzungen drei Polizisten ums Leben kamen. Zudem wurden acht Polizisten und ein Wachmann verletzt. Nach Angaben des Ministers wurden außerdem sechs IS-Militanter mit türkischer Staatsangehörigkeit getötet.

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