Vor dem Gebäude im Istanbuler Stadtteil Beşiktaş, in dem sich auch das israelische Konsulat befindet, sind am Dienstag Schüsse gefallen. Zahlreiche Polizeikräfte wurden an den Ort des Geschehens entsandt. Nach übereinstimmenden Berichten wurden bei einem Schusswechsel vor dem Gebäude drei Verdächtige „neutralisiert“; zwei Polizeibeamte erlitten Verletzungen.
Den Angaben türkischer Medien zufolge waren die Verdächtigen mit Gewehren bewaffnet, trugen Tarnkleidung und führten Rucksäcke mit sich. Fernsehbilder zeigten einen groß angelegten Polizeieinsatz rund um das Konsulat, das im Geschäftsviertel Levent liegt. Davut Gül teilte mit, dass ein Angreifer getötet wurde und zwei weitere verletzt wurden.
Der Gouverneur von Istanbul, Davut Gül teilte mit, dass es im israelische Konsulat seit zweieinhalb Jahren keine Aktivitäten gebe.
Der türkische Justizminister, Akın Gürlek, teilte mit, dass die Staatsanwaltschaft in Istanbul umgehend Ermittlungen aufgenommen habe. Ein stellvertretender Generalstaatsanwalt sowie zwei Staatsanwälte seien mit der Untersuchung betraut worden und hätten sich unverzüglich zum Tatort begeben, um erste Maßnahmen einzuleiten.
Die Ermittlungen würden darauf abzielen, den Vorfall in sämtlichen Aspekten aufzuklären. Sie würden unter Koordination der Staatsanwaltschaft und in enger Zusammenarbeit mit den Sicherheitsbehörden mit der gebotenen Sorgfalt und in alle Richtungen geführt, hieß es aus offiziellen Kreisen.

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