Papst Leo XIV. hat bei seinem Türkei-Besuch die Sultan-Ahmet-Moschee in Istanbul besucht. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde vom Chef der staatlichen Religionsbehörde Diyanet empfangen und betrat das islamische Gotteshaus vorschriftsgemäß ohne Schuhe. Der Besuch fand unter hohen Sicherheitsvorkehrungen statt.
Die Blaue Moschee zählt zu den bedeutendsten Moscheen der islamischen Welt und liegt nahe der Hagia Sophia. Im Gegensatz zu seinen Vorgängern Benedikt XVI. und Franziskus besuchte Leo die Hagia Sophia nicht, die 2020 von einem Museum wieder zur Moschee erklärt wurde.
Der Vatikan hatte angekündigt, Leo werde in der Moschee einen kurzen Moment des stillen Gebets einlegen. Ob dies geschah, blieb zunächst offen. Bei früheren Besuchen verharrten Benedikt XVI. und Franziskus jeweils zum stillen Gebet, Franziskus bekundete 2014 dabei demonstrativ seinen Respekt vor dem Islam.

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