Zohran Mamdani wird Bürgermeister von New York

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34 Jahre alt – erster Muslim, erster Südasiate und erster Vertreter der Millennial-Generation an der Spitze der Stadt

Der 34-jährige Zohran Mamdani ist zum neuen Bürgermeister von New York City gewählt worden – und schreibt damit Geschichte. Der in Uganda geborene Sohn indischer Eltern ist der jüngste Bürgermeister der Stadt seit 1917 und zugleich der erste muslimische, südasiatische und der erste Vertreter der Millennial-Generation, der dieses Amt übernimmt.

Im Zentrum seiner Kampagne standen konkrete Versprechen: Mieten einfrieren, kostenlosen Busverkehr einführen und flächendeckende Kinderbetreuung schaffen. Unter dem Slogan „Miete darf in New York kein Schicksal sein“ gewann Mamdani vor allem unter jungen Wählerinnen und Wählern sowie Mietergruppen großen Zuspruch.

Sein Team führte zudem eine außergewöhnlich erfolgreiche Online-Kampagne. Mit klarer, humorvoller und zugleich politisch pointierter Kommunikation gelang es, über soziale Netzwerke wie TikTok und Instagram Millionen Menschen zu erreichen. Rund 82 Prozent der Kampagnenspenden stammten aus kleinen Einzelbeiträgen – ein Rekordwert für New York.

Während des Wahlkampfs griff Donald Trump Mamdani scharf an und drohte, im Falle eines Sieges die Bundesmittel für New York zu kürzen. Mamdani reagierte gelassen und sagte in seiner Siegesrede:

„Die Stärke New Yorks kommt nicht von denen, die Mauern errichten, sondern von denen, die einander aufrichten. Diese Stadt gehört nicht nur einigen wenigen – sie gehört uns allen.“

Die größte Herausforderung des neuen Bürgermeisters wird nun sein, seine ehrgeizigen sozialpolitischen Vorhaben in einer Zeit wirtschaftlicher Unsicherheit und steigender Mieten umzusetzen.

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