Drei Nachrichten der Woche: Unser Rückblick

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Drei Nachrichten, ein kurzer Überblick: Was hat diese Woche bewegt? In unserem Video haben wir drei ausgewählte Nachrichten kompakt für Sie zusammengefasst. Folgen Sie uns auf YouTube, Instagram und X um Videos und Nachrichten nicht zu verpassen.

Zuckersteuer kommt 2027: Süße Getränke könnten teurer werden

Die Bundesregierung hat sich auf einen Gesetzentwurf für eine Zuckersteuer auf gesüßte Getränke geeinigt. Ab dem ersten Juli 2027 soll die Abgabe gelten. Noch muss der Bundestag zustimmen.

Die Steuer soll in zwei Stufen erhoben werden: Bei fünf bis unter acht Gramm Zucker pro 100 Milliliter sind es 26 Cent pro Liter, ab acht Gramm 32 Cent. Betroffen sind unter anderem Cola, Limonaden, Eistees und Energydrinks. Zero-Getränke bleiben ausgenommen.

Ziel ist es, den Zuckerkonsum zu senken und die gesetzliche Krankenversicherung finanziell zu entlasten. Für 2027 rechnet der Bund mit Einnahmen von 690 Millionen Euro.

Kinderärzte und die Verbraucherorganisation Foodwatch begrüßen die Pläne. Die Getränkewirtschaft warnt dagegen vor mehr Bürokratie und steigenden Preisen für Verbraucher.

Bundesweites Alkoholverbot an Bahnhöfen

Seit Donnerstag gilt an rund 5.700 Bahnhöfen der Deutschen Bahn ein Alkoholverbot. Ziel ist es, die Sicherheit und Sauberkeit zu verbessern und den Aufenthalt für Reisende angenehmer zu gestalten.

Zuvor wurde das Verbot an knapp 40 Bahnhöfen getestet. Nach Angaben der Bahn gab es dort weniger Konflikte und Müll. Laut einer Umfrage befürworten rund 80 Prozent der Befragten die neue Regelung. Auch der Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Hendrik Streeck, unterstützt das Verbot.

Bei Verstößen droht zunächst ein Platzverweis. Im Wiederholungsfall kann ein Hausverbot folgen. Ausnahmen gelten für gastronomische Betriebe. Ungeöffnete alkoholische Getränke dürfen weiterhin mitgeführt werden.

Kritik kommt von der Bahnhofsmission. Sie befürchtet, dass sich die Probleme lediglich in das Umfeld der Bahnhöfe verlagern. Deshalb fordert sie eine enge Zusammenarbeit zwischen Bahn und Kommunen.

Bas-Rücktritt: SPD vor Führungswechsel

Nach dem überraschenden Rücktritt von Bärbel Bas steht die SPD vor einem Führungswechsel. Bas gab persönliche Gründe und zunehmende öffentliche Angriffe aus den Reihen des Koalitionspartners als Auslöser an. Zu dem brauche sie Nach einem Todesfall in ihrer Familie Zeit für ihre Trauer.

Auch SPD-Chef Lars Klingbeil kritisierte die Angriffe scharf. Er bezeichnete sie als unanständig. Innerhalb der Koalition war Bas zuletzt wegen der geplanten Sozial- und Rentenreformen unter Druck geraten.

Ihr Nachfolger als Arbeits- und Sozialminister soll Alexander Schweitzer werden, der frühere Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz.

die Parteiführung steht vor einer Neuwahl: Am 16. und 17. Januar soll ein Bundesparteitag in Bremen stattfinden, auf dem der gesamte SPD-Vorstand neu gewählt wird.

Klingbeil will an der Doppelspitze festhalten, lässt aber offen, ob er erneut kandidiert.

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