Ein verheerendes Erdbeben der Stärke 7,7 hat Myanmar erschüttert und massive Schäden verursacht. Hochhäuser stürzten ein, Straßen rissen auf, und in mehreren Städten herrscht Ausnahmezustand.
Zerstörung in mehreren Regionen
Das Epizentrum lag in der Nähe von Sagaing, einer Region im Zentrum des Landes. Berichten zufolge sind zahlreiche Gebäude eingestürzt, darunter Wohnhäuser, Bürokomplexe und historische Tempel. Besonders betroffen ist die Großstadt Mandalay, wo zahlreiche Menschen unter den Trümmern verschüttet wurden.
Auch die Infrastruktur hat schwer gelitten. Straßen und Brücken wurden beschädigt oder unpassierbar, was die Rettungsarbeiten erschwert. Mehrere Stromausfälle sind gemeldet worden, und die Kommunikation in einigen betroffenen Gebieten ist unterbrochen.
Erschütterungen bis in Nachbarländer spürbar
Das Beben war so stark, dass es in Thailand, Indien und China zu spüren war. In Bangkok stürzte ein Hochhaus teilweise ein. Auch in Chinas Provinz Yunnan wurde das Beben registriert, jedoch ohne größere Schäden.
Rettungsmaßnahmen laufen – Zahl der Opfer unklar
Die Behörden befürchten zahlreiche Todesopfer, doch genaue Zahlen gibt es noch nicht. Rettungskräfte suchen fieberhaft nach Überlebenden, während Krankenhäuser mit Verletzten überfüllt sind.
Myanmars Militärregierung hat den Notstand ausgerufen und internationale Hilfe angefordert. Mehrere Länder, darunter die USA und EU-Staaten, haben Unterstützung zugesagt.
Die kommenden Stunden werden entscheidend sein, um das Ausmaß der Katastrophe zu erfassen und den Menschen in den betroffenen Regionen zu helfen.
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