England besiegt Spanien im Elfmeterschießen und wird zum zweiten Mal in Folge Europameister

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Die englische Frauenfußballnationalmannschaft hat sich zum zweiten Mal in Folge den Europameistertitel gesichert. Im Finale der UEFA Frauen-Europameisterschaft 2025 in Basel (Schweiz) setzte sich England gegen den amtierenden Weltmeister Spanien nach einem spannenden 1:1 über Verlängerung im Elfmeterschießen mit 3:1 durch. Torhüterin Hannah Hampton wurde zur Heldin des Abends.

Gipfeltreffen der Champions

Im mit 34.203 Zuschauerinnen und Zuschauern gefüllten Saint Jakob-Park trafen mit England (Europameister 2022) und Spanien (Weltmeister 2023) zwei Schwergewichte des Frauenfußballs aufeinander. Die Stimmung im Stadion war elektrisierend.

Caldentey bringt Spanien in Führung

Spanien dominierte die erste Halbzeit mit präzisem Kurzpassspiel und hohem Ballbesitzanteil. In der 25. Minute wurde der Druck belohnt: Nach einem Ballgewinn gegen Englands Abwehr spielte Ona Batlle eine perfekte Flanke, die Maria Francisca Caldentey per Kopf zur 1:0-Führung verwandelte. Mit diesem Stand ging es in die Pause.

Russo gleicht mit einem Kopfball aus

England reagierte in der zweiten Halbzeit mit einer taktischen Umstellung und begann, Spanien früher zu pressen. In der 57. Minute fand Chloe Kelly mit einer präzisen Flanke Alessia Russo, die den Ball per Kopf zum 1:1-Ausgleich ins Netz beförderte. Spanien übernahm in der Schlussphase wieder die Kontrolle, vergab jedoch mehrere gute Chancen.

Torhüterin Hampton überragt im Elfmeterschießen

Da auch die Verlängerung torlos blieb, musste das Elfmeterschießen entscheiden. Englands Torhüterin Hannah Hampton glänzte mit zwei Paraden, und England verwandelte drei seiner Strafstöße. Mit dem 3:1-Sieg sicherten sich die „Lionesses“ den zweiten EM-Titel in Folge, während Spanien – erstmals in einem Frauen-EM-Finale – enttäuscht vom Platz ging.

Wiegman feiert ihren dritten EM-Titel

Englands niederländische Cheftrainerin Sarina Wiegman gewann bereits ihren dritten EM-Titel: 2017 mit den Niederlanden, 2022 und nun 2025 mit England. Damit schreibt sie ihre Erfolgsgeschichte als eine der größten Trainerinnen im Frauenfußball weiter fort.

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