Bei einem Grubenunglück im türkischen Bezirk Soma in der Provinz Manisa sind fünf Bergleute ums Leben gekommen. Zwei weitere Arbeiter wurden lebend gerettet. Die Such- und Rettungsarbeiten wurden am Freitag abgeschlossen, wie die Provinzverwaltung von Manisa mitteilte.
Fünf Bergleute sterben bei Grubenunglück in Soma
Bei einem Grubenunglück im türkischen Bezirk Soma in der Provinz Manisa sind fünf Bergleute ums Leben gekommen. Zwei weitere Arbeiter wurden verletzt lebend gerettet. Der Einsturz ereignete sich am 1. Oktober in einem Kohlebergwerk des Unternehmens İmbat Madencilik.
Zunächst konnten zwei der sieben betroffenen Bergleute lebend gerettet werden. Die Rettungskräfte suchten anschließend nach den übrigen fünf Arbeitern. Die Leichen von zwei Bergleuten wurden zunächst geborgen. Nach einer nächtlichen Suchaktion wurden am Morgen des 2. Oktober auch die drei noch vermissten Arbeiter tot aufgefunden. Damit stieg die Zahl der Todesopfer auf fünf. Die Such- und Rettungsarbeiten wurden anschließend beendet.
Ermittlungen eingeleitet
Nach dem Unglück wurde eine strafrechtliche Untersuchung eingeleitet. Drei Staatsanwälte wurden mit den Ermittlungen beauftragt.
Das türkische Ministerium für Arbeit und soziale Sicherheit setzte zudem einen leitenden Inspektor der Sozialversicherungsanstalt SGK ein. Untersucht werden sollen die Ursachen des Unglücks und mögliche Versäumnisse.
Der Gewerkschaftsbund DİSK und weitere Gewerkschaften forderten eine Untersuchung der Ursachen des Einsturzes, der Arbeitssicherheitsbedingungen und der Verantwortlichkeiten von Arbeitgebern und Aufsichtsbehörden.

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