Laser im Roten Meer: Deutschland beschuldigt China

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Im Rahmen der EU-Mission Eunavfor Aspides gegen die Huthi-Miliz im Roten Meer wurde laut dem Auswärtigen Amt ein deutsches Flugzeug von China mit einem Laser ins Visier genommen. Wie das Ministerium auf dem Onlineportal X mitteilte, wurde der chinesische Botschafter aufgrund des Vorfalls am Dienstag einbestellt. Man betonte, dass die Gefährdung deutschen Personals und die Beeinträchtigung des Einsatzes “völlig inakzeptabel” seien, berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

Bis zu 700 deutsche Soldatinnen und Soldaten sind an der von der EU geführten Mission Eunavfor Aspides im Roten Meer beteiligt. Ziel des Einsatzes ist es, die bedeutende Handelsroute vor Angriffen der jemenitischen Huthi-Miliz zu schützen, die seit dem Ausbruch des Gaza-Kriegs gezielt Handelsschiffe angreift. Der Bundestag hatte Ende Januar die deutsche Beteiligung an der Operation verlängert.

Die Huthi-Miliz greift wiederholt Schiffe im Roten Meer und im Golf von Aden sowie israelische Ziele mit Drohnen und Raketen an. Sie sieht sich, neben der im Gazastreifen herrschenden Hamas und der libanesischen Hisbollah, als Teil der vom Iran geführten “Achse des Widerstands”, die sich gegen Israel und die USA richtet.

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