EU-Kommission akzeptiert Temus Maßnahmen gegen illegale Produkte

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Die EU-Kommission hat gegen den Online-Marktplatz Temu im Mai 2026 eine Geldbuße von 200 Millionen Euro verhängt. Grund war, dass das Unternehmen seine Pflichten zur Bewertung der Risiken illegaler Produkte nach Ansicht der Kommission nicht erfüllt hatte. Nun hat die Kommission Temus Aktionsplan zur Behebung der Verstöße angenommen.

Temu hatte den Plan im August vorgelegt. Das Unternehmen verpflichtet sich darin unter anderem, Risiken systematisch zu bewerten, Schwachstellen bei der Kontrolle von Angeboten aufzudecken und zu prüfen, ob Algorithmen die Verbreitung illegaler Produkte begünstigen.

Der Ausschuss für digitale Dienste hatte den Plan zuvor als teilweise angemessen bewertet, aber mehr Details gefordert. Die Kommission hat deshalb zusätzliche Anforderungen festgelegt.

Temu hat nun vier Monate Zeit, die Maßnahmen umzusetzen. Eine unabhängige Prüfung soll anschließend kontrollieren, ob die Vorgaben eingehalten werden. Die EU-Kommission will die Umsetzung genau überwachen.

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