Hackerangriffe auf Supermärkte: Kühlanlagen manipuliert

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In mehreren europäischen Ländern haben Hacker die Kühlsysteme von Supermärkten angegriffen. Dabei wurden die Anlagen so manipuliert, dass sie statt zu kühlen heizten. Die Temperaturen stiegen teilweise auf bis zu 50 Grad Celsius. Dadurch mussten große Mengen an Lebensmitteln entsorgt werden.

Erste Angriffe wurden Mitte Oktober in Frankreich bekannt. Rund 700 Supermärkte waren betroffen. Inzwischen wurden ähnliche Vorfälle auch in Ländern wie Belgien, Schweden, den Niederlanden und Deutschland gemeldet. Hier traf es unter anderem Filialen von Edeka, Rewe und CAP.

Die Angreifer nutzten offenbar Sicherheitslücken in den digital gesteuerten Kühlanlagen oder deren Fernwartungssystemen. Wer hinter den Angriffen steckt, ist bislang nicht bekannt. Auch ein mögliches Erpressungsmotiv ist bisher unklar.

Die Behörden haben Ermittlungen aufgenommen. EU-Agrarkommissar Christophe Hansen sieht in den Angriffen einen Versuch, die europäische Lebensmittelversorgung zu stören und das Vertrauen der Verbraucher zu schwächen. Eine unmittelbare Gefahr für die Lebensmittelsicherheit besteht nach Angaben der EU derzeit jedoch nicht.

Quellen: tagesschau, Die Zeit

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