Erdbeben erschüttert Marmaris: 14-Jährige stirbt, Dutzende Verletzte

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Ein Erdbeben der Stärke 5,8 hat in der Nacht zu Dienstag die Küstenregion um Marmaris im Südwesten der Türkei erschüttert. Eine 14-jährige Jugendliche kam ums Leben, rund 70 Menschen wurden verletzt. Das teilte Innenminister Ali Yerlikaya auf der Plattform X mit.

Demnach erlitt das Mädchen namens Afranur Günlü in Fethiye infolge einer Panikattacke einen Zusammenbruch und verstarb trotz aller medizinischer Bemühungen im Krankenhaus. Fethiye liegt rund 100 Kilometer östlich von Marmaris.

Viele der Verletzten seien bei dem Versuch, sich in Sicherheit zu bringen, gestürzt – einige hätten sich dabei durch Sprünge aus der Höhe verletzt, so Yerlikaya. 14 Personen konnten vor Ort behandelt werden, acht wurden ambulant versorgt und wieder entlassen, 46 weitere befinden sich weiterhin in stationärer Behandlung.

Das Beben ereignete sich laut der Katastrophenschutzbehörde AFAD um 2:17 Uhr Ortszeit (23:17 Uhr MESZ am Montag) rund zehn Kilometer vor der Küste von Marmaris. Schäden an Wohngebäuden wurden zunächst nicht gemeldet.

Die Region Muğla mit ihren beliebten Badeorten Marmaris, Bodrum und Fethiye zieht jedes Jahr Millionen Touristen an. Im Jahr 2024 zählte sie laut der staatlichen Nachrichtenagentur Anadolu 3,7 Millionen ausländische Besucher.

5.8-magnitude quake jolts Turkey’s southwestern resorts

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